Der Nikkei sei in den vergangenen Tagen wieder deutlich unter Druck geraten. Dazu hätten enttäuschende Konjunkturdaten maßgeblich beigetragen. So seien die Aufträge im Maschinenbau im September auf Jahressicht um 7,8 Prozent geschrumpft. Experten hätten lediglich mit einem Minus von 4,9 Prozent gerechnet. Zudem habe Japans Wirtschaftsleistung im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent abgenommen und die Staatsschulden dürften bis Ende des Jahres erstmals die Marke von einer Billiarde Yen überschreiten.
Die Bären hätten fundamental klar die besseren Argumente. Auch charttechnisch habe sich die Lage wieder verschlechtert. Die Unterstützung bei 8.700 Punkten habe der Nikkei bereits unterschritten. Die nächste größere Zielmarke liege nun bei 8.500 Punkten. (13.11.2012/zc/n/a)