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Discount 100 2020/12 auf Vinci: Solides und lukratives Geschäftsmodell - Zertifikateanalyse


13.05.2019
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Vinci (ISIN FR0000125486/ WKN 867475) ein Discount-Zertifikat 100 2020/12 (ISIN DE000DF1FET8/ WKN DF1FET) mit dem Basiswert Vinci vor.

Die Urbanisierung, sprich der stetige Zuzug von Menschen in Großstädte und Ballungsgebiete, sei einer der prägenden Trends unserer Zeit. Damit einher gehe die Notwendigkeit, die Infrastruktur auszubauen, um den Anforderungen moderner Großstädte, aber auch der stetig zunehmenden Mobilität auf Straßen, Schienen und in der Luft gerecht zu werden.

Für Vinci würden diese Rahmenbedingungen gute Wachstumsperspektiven versprechen. Das französische Unternehmen sei einer der weltweit führenden Baukonzerne, dessen Geschäftsmodell sich in die beiden Bereiche Concessions (Betrieb von Infrastrukturen wie Autobahnen, Flughäfen, Parkhäuser, Straßen, Schienenwege) und Contracting (Hoch- und Tiefbau sowie Servicegeschäft) gliedere. Im Geschäftsjahr 2018 habe Vinci mit seinen Geschäftsbereichen einen Konzernumsatz von 43,5 Mrd. Euro erwirtschaftet, was einem Anstieg von 8,1% gegenüber 2017 entsprochen habe. Das bereinigte Konzern-EBIT sei 2018 gegenüber dem Vorjahr um 8,5% auf 5,0 Mrd. Euro gestiegen, wobei es Vinci zugleich gelungen sei, die Profitabilität durch einen Anstieg der EBIT-Marge von 11,4% auf 11,5% leicht zu erhöhen.

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2019 habe Vinci eine anhaltend starke Geschäftsentwicklung verzeichnet. So sei der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,6% auf 9,7 Mrd. Euro gestiegen (bereinigt um 5,9%). Dabei hätten sich die Umsätze im Bereich Contracting um 10,3% auf rund 8,0 Mrd. Euro erhöht, wobei Vinci in jedem Segment des Geschäftsbereichs (Vinci Energies, Eurovia und Vinci Construction) ein starkes organisches Wachstum verzeichnet habe. Im Bereich Concessions hätten die Umsätze um 7,9% auf 1,7 Mrd. Euro zugelegt. Hier habe sich ein weiterhin solides Verkehrswachstum an den Vinci Airports gezeigt. Zudem habe Vinci Autoroutes von einer Zunahme des Verkehrs auf den Autobahnen profitiert.

Für das Gesamtjahr 2019 stelle der Vorstand erneut Zuwächse beim Umsatz und Konzerngewinn in Aussicht. Das DZ BANK-Derivate-Team sehe Vinci als einen Profiteur der nach wie vor guten Baukonjunktur und der steigenden Verkehrszahlen. Dabei seien dem Konzern zuletzt positive Wettereinflüsse und überdurchschnittliche Ordereingänge für neue Bauprojekte zugute gekommen. Vinci habe Ende März 2019 über einen Auftragsbestand in der Rekordhöhe von rund 35 Mrd. Euro verfügt. Die Betreibermodelle im Bereich Mautstraßen würden aus Sicht des DZ BANK-Derivate-Teams langfristig weiterhin wachsen.

Zudem werde mit der Übernahme des Flughafens London Gatwick das lukrative Flughafensegment deutlich ausgebaut. 2018 seien auf den 46 von Vinci Airports betriebenen Flughäfen (u.a. in Frankreich, Chile, USA, Großbritannien, Portugal, Brasilien) 195,2 Mio. Fluggäste gezählt worden, der Passagierverkehr habe sich auf vergleichbarer Basis um 6,8% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Nach der Integration von London Gatwick werde die Anzahl der Fluggäste voraussichtlich 240 Millionen erreichen.


Nach Einschätzung des DZ BANK-Derivate-Teams verfüge der Konzern sowohl über die finanzielle Solidität als auch über ein weitreichendes Know-how, um vom globalen langfristigen Wachstum des Infrastrukturausbaus zu profitieren. Als mögliches Risiko für die Geschäftsentwicklung könnte sich aus Sicht des DZ BANK-Derivate-Teams die nach wie vor verstärkte Konzentration auf den Heimatmarkt Frankreich (rund 58% Anteil am Gesamtumsatz im ersten Quartal 2019) im Zusammenhang mit einer Abkühlung der Konjunktur in Frankreich erweisen. Darüber hinaus könnte auch eine globale Konjunkturabkühlung zu Verschiebungen von Infrastrukturprojekten oder einem nachlassenden Verkaufsaufkommen führen.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stünden verschiedene Discount-Zertifikate mit der Aktie der Vinci SA als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel sei ein Discount-Zertifikat, das am 28.12.2020 fällig werde (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount (Abschlag) von rund 5,6% zum Kurs der Aktie der Vinci SA notiere. Die Höhe der möglichen Rückzahlung werde durch den Cap bei 100,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gebe es zwei Möglichkeiten:

1. Liege der Schlusskurs des Basiswerts Vinci SA an der maßgeblichen Börse Euronext Paris am 18.12.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalte der Anleger den Höchstbetrag von 100,00 Euro.

2. Liege der Referenzpreis unter dem Cap, erhalte der Anleger einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspreche. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liege.

Der Anleger erhalte während der Laufzeit keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und habe keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert. Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richte sich somit an Anleger, die davon ausgehen würden, dass der Schlusskurs der Aktie der Vinci SA am 18.12.2020 auf oder über 100,00 Euro liegen werde. (Stand vom 10.05.2019) (13.05.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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