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Faktor-Zertifikate auf Gold: Der Preis tritt auf der Stelle - Zertifikateanalyse


09.05.2019
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Die Nachfrage nach Gold ist in den ersten drei Monaten 2019 um rund sieben Prozent im Jahresvergleich auf 1.053 Tonnen gestiegen, wie das World Gold Council (WGC) vergangene Woche mitteilte, so das Vontobel Zertifikate-Team in einer aktuellen Rohstoffkolumne.

Vor allem Goldkäufe der internationalen Notenbanken und Zuflüsse in börsengehandelte Indexfonds hätten für das Plus gesorgt, so das WGC. Die Zentralbanken hätten 145,5 Tonnen Gold gekauft, das sei der größte Anstieg der Notenbankvorräte in einem ersten Quartal seit 2013 gewesen. Größter Käufer sei Russland mit 55,3 Tonnen gewesen, China habe 33 Tonnen gekauft, die Türkei 40,1 Tonnen. Die Nachfrage nach Gold für die Schmuckherstellung habe leicht zugelegt, getrieben vor allem von der Produktion in Indien. Gold-ETFs und ähnliche Finanzprodukte hätten im ersten Quartal Zuflüsse von 40,3 Tonnen Gold erzielen können. Die Verwendung von Gold in der technischen Industrie sei dagegen leicht zurückgegangen.

Der Handelskonflikt sei dank Donald Trump neu entbrannt, die konjunkturellen Risiken könnten dadurch zunehmen und nicht zuletzt dürften die Zinsen für lange Zeit niedrig bleiben: Dass der Goldpreis derzeit dennoch kaum von der Stelle rücke, sei vor diesem Hintergrund zumindest bemerkenswert: Mit aktuell rund 1.280 Dollar je Feinunze liege die Notiz sogar unter dem Stand vom Jahresbeginn. Von seinem Jahreshoch im Februar sei der Goldpreis rund fünf Prozent entfernt. "Dass Gold von der aktuellen Gemengelage nicht stärker profitiert, ist uns ein Rätsel, zumal die Zinssenkungserwartungen in den USA wieder gestiegen sind", heiße es von Analysten der Commerzbank. "Denn die US-Notenbank FED könnte sich gezwungen sehen, die Zinsen noch in diesem Jahr zu senken, da Trump mit den höheren Importzöllen der heimischen Wirtschaft großen Schaden zufügen würde".

Auch wenn Trump neue Zolldrohungen in die Welt geposaunt habe und die Börsen dadurch ins Taumeln geraten seien, sei die Aktienmarkt-Volatilität unterm Strich überschaubar. Die Aktien seien immer noch zu gut gelaufen, als dass Gold durchstarten könne, habe es ein UBS-Analyst formuliert. Nicht zuletzt deckle auch der starke Dollar jegliche Goldpreisavancen. Die Investmentbank Goldman Sachs habe im Januar per Jahresende noch einen Preis von 1.450 Dollar prognostiziert. Doch Rohstoffanalyst Jeff Currie habe nun zurückgerudert und erwarte jetzt auf Sicht von zwölf Monaten nur noch einen Preis von 1.375 Dollar/Unze.


Das Vontobel Zertifikate-Team bietet zwei Faktor-Zertifikate auf Gold zum Kauf an.

Das Long-Zertifikat (ISIN DE000VA60V13/ WKN VA60V1) mit Faktor 12,00 auf Gold (Troy Ounce) habe einen Bewertungskurs in Höhe von USD 1.281,20. Die Schwelle betrage USD 1.191,52. Der anfängliche Ausgabepreis belaufe sich auf EUR 12,32. Der Geldkurs liege bei EUR 18,67. Der Briefkurs werde bei EUR 18,71 gesehen. (Stand: 08.05.2019, 11:37)

Das Short-Zertifikat (ISIN DE000VL8U5D8/ WKN VL8U5D) mit Faktor -12,00 auf Gold (Troy Ounce) habe einen Bewertungskurs in Höhe von USD 1.281,20. Die Schwelle liege bei USD 1.370,88. Der anfängliche Ausgabepreis werde bei EUR 7,11 gesehen. Der Geldkurs liege bei EUR 7,42, wobei der Briefkurs bei EUR 7,44 gesehen werde. (Stand: 08.05.2019, 11:37)

Man sollte beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten drohe dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen seien. Die Wertentwicklung der Basiswerte hänge von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. (Ausgabe vom 07.05.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (09.05.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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