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Wave XXL-Optionsscheine auf NASDAQ 100: Ist die Börsenparty bald zu Ende? Optionsscheineanalyse


29.09.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN US6311011026/ WKN DS0DNV) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS0DQV0/ WKN DS0DQV) der Deutschen Bank auf den NASDAQ 100-Index (ISIN US6311011026/ WKN A0AE1X) vor.

Genauso wie andere wichtige Indices habe zuletzt auch der technologielastige NASDAQ 100 neue Rekordstände erreicht. Allerdings könnte die dortige Börsenparty schnell zu Ende gehen.

Nach dem mehr als 3.000 Werte umfassenden NASDAQ Composite habe es nun auch der NASDAQ 100 über die Marke von 6.000 Zählern geschafft. Dieser umfasse die 100 an der Technologiebörse NASDAQ gelisteten Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung. Die im bisherigen Jahresverlauf beobachtete Rekordjagd des NASDAQ 100 komme nicht überraschend. Schließlich seien es hauptsächlich Technologiewerte wie Apple, Amazon, Alphabet/Google, Facebook oder Microsoft gewesen, die die insgesamt sehr positive Entwicklung an den Aktienmärkten in den USA angetrieben hätten.

Die anhaltend lockere Geldpolitik der US-Notenbank FED könnte dafür sorgen, dass die positive Kursentwicklung an den US-Börsen weitergehe. Zwar hätten die Währungshüter auf ihrer Sitzung am 20. September beschlossen, ab Oktober mit dem Abbau der auf rund 4,5 Bio. US-Dollar angeschwollenen Bilanz zu beginnen. Im Gegensatz dazu sei der Leitzins von 1,00 bis 1,25 Prozent unverändert und damit immer noch sehr niedrig geblieben. Außerdem könnte die FED angesichts der bereits erfolgten Leitzinserhöhungen und der Unsicherheiten, die die politischen Turbulenzen in Washington bereitstellen würden, bei der Zinswende auf die Bremse treten. Zuletzt habe man beobachten können, dass eine solche Gemächlichkeit den US-Dollar schwäche und den US-Aktienmärkten insgesamt helfe.


Die positive Stimmung unter den US-Technologiewerten habe jedoch auch einige kritische Stimmen hervorgebracht. Ihren Erfolg hätten sie zuletzt zu einem großen Teil börsengehandelten Indexfonds, Exchange Traded Funds (ETFs) zu verdanken gehabt. Diese müssten die jeweiligen Aktien kaufen, um die Gewichtung der jeweils abgebildeten Indices entsprechend verändern zu können. Sie würden dementsprechend trendverstärkend wirken, was im Fall einer Kurskorrektur zu erheblichen Turbulenzen an den Börsen insgesamt führen könnte.

Darüber hinaus müssten die Tech-Giganten selbst mit vielen spezifischen Herausforderungen fertig werden, sodass der jüngsten Goldgräberstimmung schnell ein Ende gesetzt werden könnte. Dazu gehöre selbst das teuerste Unternehmen der Welt, Apple. Am 12. September seien das iPhone 8, das iPhone 8 Plus und natürlich das Flaggschiff-Modell iPhone X vorgestellt worden. Während es das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus bereits zu kaufen gebe, gehe das iPhone X erst ab 3. November in den Verkauf. In der Vergangenheit seien die iPhone-Spitzenmodelle wesentlich früher in den Handel gegangen. Einige Investoren dürften daraus geschlossen haben, dass Apple es mit Produktionsschwierigkeiten zu tun habe.

Auch beim führenden sozialen Netzwerk Facebook sei zuletzt nicht immer alles rund gelaufen. Gründer und Konzernchef Mark Zuckerberg habe sich mit anderen Anteilseignern über die Einführung stimmrechtsloser Aktien gestritten, die ihm trotz des Verkaufs großer Aktienpakete die Unternehmenskontrolle sichern sollten. Während dieser Streit vorerst habe ausgeräumt werden können, würden die Probleme für den übernommenen Kurznachrichtendienst WhatsApp in China möglicherweise schwerer wiegen. Am 25. September habe zum Beispiel die "New York Times" davon berichtet, dass WhatsApp in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt blockiert worden sei. Damit sei es alles andere als sicher, dass der NASDAQ 100 seine positive Entwicklung ohne weiteres fortsetzen werde.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen beim NASDAQ 100 erwarten würden, könnten mit einem WAVE Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 28.03.2018) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 4,28; die Knock-Out-Schwelle bei 4.560,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,75; Knock-Out-Schwelle bei 7.200,00 Punkten; Laufzeit bis zum 28.03.2018) auf fallende NASDAQ 100-Notierungen setzen. (Stand vom 28.09.2017) (29.09.2017/oc/a/i)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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