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Endlos Turbo Short 6.319,22 Open End auf NASDAQ 100: Mehr als nur Hightech - Optionsscheineanalyse


09.03.2017
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in den NASDAQ 100 (ISIN US6311011026/ WKN A0AE1X) einen Endlos Turbo Short 6.319,22 Open End (ISIN DE000DGK6L70/ WKN DGK6L7) mit dem Basiswert NASDAQ 100 vor.

Apple, Microsoft oder die Google-Mutter Alphabet - wer kenne sie nicht, die großen, international tätigen Hightech-Konzerne. Die namhaften Branchenprimusse würden zu den Mitgliedern des NASDAQ-100 gehören, der aus der Historie gewachsen als Technologieindex bezeichnet werde und daher als wichtigster Gradmesser für die Branche gelte. Das Kursbarometer habe jedoch weitaus mehr zu bieten. In den vergangenen Jahren habe sich das Kräfteverhältnis bei den Branchen geändert. Der Performance habe dies aber nicht geschadet. Zuletzt habe der Index etwas konsolidiert, nachdem er zuvor im Rally-Modus gewesen sei und von einem Rekord zum nächsten gejagt sei.

Das Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende habe zwar tiefe Scharten im Kursverlauf hinterlassen, dennoch habe sich der NASDAQ-100 in den vergangenen Jahren regelmäßig besser entwickelt als der S&P 500. Im Zeitraum von 2001 bis 2016 habe der Technologieindex in 10 von 15 Fällen eine bessere Jahresperformance erzielt. Seit 2009 liege die Quote bei 7 von 8. Dass die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für künftige Entwicklungen sei, habe das vergangene Jahr bewiesen. Mit einem Plus von 5,9% habe sich der NASDAQ-100 zwar solide entwickelt, unter den US-Indices habe er damit jedoch die schwächste Performance verzeichnet. Anders verhalte es sich im bisherigen Jahresverlauf 2017. Seit Jahresbeginn sei das Kursbarometer im Rally-Modus und führe mit einem Zuwachs von bis dato mehr als 10% die Rangliste an.

Bei den Investoren hätten die Technologiewerte somit offenbar hoch im Kurs gestanden, darunter auch Schwergewichte wie Apple oder Microsoft. Aber auch andere Vertreter der Branche hätten sich positiv entwickelt. Gleichwohl spiele die Technologie in dem Technologieindex nicht mehr eine ganz so große Rolle wie noch vor einiger Zeit. Zwar sei der Index noch immer stark geprägt von Firmen aus diesem Bereich, insbesondere aus dem IT-Sektor. Gewicht und Anzahl der entsprechenden Branchenvertreter hätten sich in den vergangenen Jahren jedoch verringert. Seien im Jahr 2001 noch 60 Firmen aus dem Technologiesektor für rund 67% der Marktkapitalisierung des NASDAQ-100 verantwortlich gewesen, seien heute 39 Unternehmen aus den Bereichen Computer, Software und Ähnlichem enthalten und würden zusammen rund 57% auf die Waagschale bringen.

Die breitere Diversifizierung resultiere aus dem Umstand, dass sowohl Gesellschaften mit relativ neuen als auch mit klassischen Geschäftsmodellen den Aufstieg in den Index geschafft hätten, nachdem sie sich getrieben vom geschäftlichen Erfolg bzw. vielversprechenden Perspektiven bei den Anlegern einer großen Beliebtheit erfreut hätten. Das habe sich wiederum in einer steigenden Marktkapitalisierung manifestiert. Typische Beispiele seien der Internet-TV-Anbieter Netflix, das soziale Netzwerk Facebook oder auch der weltweit größte Onlinehändler amazon.com, der nach Apple und Microsoft anteilsmäßig der drittgrößte Wert im Index sei.

Ferner würden andere Einzelhändler, Pharma- und Biotechwerte sowie Vertreter aus weiteren klassischen Branchen zu den Indexmitgliedern gehören, darunter Nahrungsmittelhersteller, Konsumgüterproduzenten oder die Elektroautoschmiede Tesla Motors. Keinen Zutritt zum Index hätten dagegen Finanzwerte oder Investmentgesellschaften.


Insgesamt bilde der NASDAQ-100 die Aktien der gemessen an der Marktkapitalisierung größten und gemessen an der Handelsaktivität liquidesten 100 Unternehmen ab, die am NASDAQ Stock Market gelistet seien. Weil manche Firmen mehrere Aktiengattungen hätten, wie beispielsweise die Google-Mutter Alphabet, enthalte das Kursbarometer derzeit insgesamt 107 verschiedene Aktien und ADRs. Die Indexmitglieder würden dabei nicht alle aus den USA stammen.

Mit Vodafone, Shire, Liberty Global, NetEase, JD.com, Ctrip.com International und Norwegian Cruise Line Holdings seien sieben britische Firmen vertreten. Ihren Firmensitz im Ausland hätten ferner Seagate Technology (Irland), Mylan (Niederlande), Broadcom (Singapur) und Baidu (China). Damit sei der Index kein reiner US-Index. Die Berechnung des Kursbarometers erfolge als Kurs-, Performance- und Net-Return-Index, wobei in der Regel der Kursindex als Basiswert für Derivate genutzt werde.

Charttechnisch betrachtet zeige der NASDAQ-100 einen intakten mehrjährigen Aufwärtstrend. Innerhalb dieser langfristigen Bewegung bilde sich nach der Konsolidierungsphase von August bis Anfang Dezember 2016, in der das Kursbarometer um das alte Allzeithoch von März 2000 (4.816 Punkte) gependelt habe, ein sehr dynamischer Aufwärtsimpuls. Dieser habe den Index in den vergangenen Wochen von einem Rekord zum nächsten geführt. Bisheriger Höhepunkt sei das am 1. März markierte Allzeithoch bei 5.398 Punkten gewesen. Davon sei der Kurs zuletzt etwas zurückgekommen.

Nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Wochen würden die Analysten aktuell mehrere Hinweise auf eine mögliche Korrektur sehen. So habe der RSI, der seit dem 7. Februar über 70 Punkten und damit im überkauften Bereich notiert habe, zuletzt eine bearische Divergenz ausgebildet. Jüngst sei die 70-Punkte-Marke von oben nach unten geschnitten und damit ein Verkaufssignal generiert worden. Ebenfalls eine bearische Divergenz habe zuletzt der MACD gezeigt, der Anfang März zudem seine Signallinie von oben nach unten geschnitten und somit gleichfalls ein Verkaufssignal gesetzt habe.

Ein erstes Kursziel der antizyklischen, bearischen Einschätzung der Analysten liege im Bereich von 5.304 Punkten, das auf dem "kleinen" Zwischentief vom 24. Februar 2017 fuße. Knapp darunter, bei 5.299 Zählern befinde sich außerdem das mittlere Bollinger-Band. Werde dieses vom Index unterschritten, könne sich die Korrektur nach Ansicht der Analysten bis in den Bereich von 5.172 bis 5.165 Punkten ausdehnen. Dieses potenzielle Unterstützungsniveau basiere auf dem Zwischenhoch von Januar 2017 sowie dem unteren Bollinger-Band.
Obsolet werde die antizyklische Erwartungshaltung der Analysten, wenn der NASDAQ-100 sein bisheriges Allzeithoch nachhaltig überwinde. Entsprechend würden die Analysten einen Stop-Loss im Bereich der Marke von 5.500 Punkten für sinnvoll erachten.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. der Endlos Turbo Short auf den NASDAQ-100 die negative, aber auch die positive Kursentwicklung des Index gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 6.319,69 Punkten) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Ausgabe vom 08.03.2017) (09.03.2017/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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